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Gegen den Autobahnanschluss am Güterbahnhof

12 gute Gründe sprechen gegen die Teilspange Güterbahnhof

Es wird nicht einmal die Wirtschaftlichkeit in Frage gestellt – dies im Gegensatz zu Bauvorhaben für den Öffentlichen Verkehr.
Der Klimaschutz spricht gegen eine Umsetzung. Es gibt nebenbei aber noch zahlreiche Gründe ausserhalb des "ideologischen Rahmens", welche gegen eine Umsetzung dieses Autobahnzubringers nach Teufen sprechen.

zeit

1. Eine Eröffnung ist auf ca. 2040 vorgesehen.

Niemand weiss, wie sich unser Mobilitätsverhalten bis dahin ändert. Welche Verkehrsmittel werden wir haben? Wie wirkt sich die Digitalisierung aus? Wird mehr zuhause gearbeitet? Mit dem Entscheid eines Autobahnausbaus wird ein veraltetes Mobilitätsverhalten auf Jahrzehnte hin zementiert.

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ideenverbot

2. Bessere Massnahmen werden blockiert

Dieses Grossprojekt blockiert wirksamere Massnahmen mit besserem Kosten-Nutzen-Verhältnis, die sich schneller umsetzen lassen. Eine mögliche Lösung für ein Problem, das als akut bezeichnet wird, erst in 20 Jahren zu haben, ist keine Perspektive.

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kosten

3. Es ist mit Kosten von gegen CHF 870 Mio. für ca. 3 km Strasse zu rechnen.

Auch wenn es sich hier um einen hohen Anteil an zweckgebundenen Bundesgeldern handelt, sind es doch Steuergelder. Diese Kosten stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen. Bei sämtlichen öffentlichen Ausgaben, insbesondere auch jenen für den ÖV, werden Wirtschaftlichkeitsrechnungen gemacht. Im Strassenverkehr scheint dies nicht nötig zu sein.

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keine verzweigung

4. Die Teilspange Güterbahnhof erschliesst nur den Verkehr auf der A1 von und nach Westen.

Der Verkehr von und nach Osten wird auch nach Vollendung der neuen Tunnels über die St.Leonhardsbrücke und die St.Leonhard-Kreuzbleiche-Kreuzung fliessen müssen.

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landreserve

5. Eine definitive Nutzung des Güterbahnhofareals bleibt für Jahrzehnte blockiert.

Das Güterbahnhofareal ist die letzte grosse Brache in Zentrumsnähe. Eine definitive Nutzung wird durch den Bau der Autobahnausfahrt für lange Zeit blockiert. Ausserdem schränkt die unter- und überirdische Belegung durch Strassen die anderen Nutzungen stark ein.

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denkmalschutz

6. Irreparable Schäden – Es müssten Gebäude abgerissen werden

Zwar könnte die unterirdische Strasse am geschichtsträchtigen Güterexpeditionsgebäude vorbei geführt werden. Geht es nach den ersten Entwürfen der Testplanung, sollen etliche Bauten im Perimeter abgerissen werden.

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mobilitaet

7. Neue Strassen wecken neue Mobilitätsbedürfnisse.

Entscheidend für die Wahl eines Ziels ist die Zeit, die benötigt wird, um es zu erreichen, nicht die Distanz, die zurückgelegt werden muss. Neue Strassen vergrössern zweifellos die Verkehrsmenge.

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engpass

8. Neue Engpässe werden entstehen.

Auf der A1 ergeben sich zusammen mit dem bestehenden Anschluss St.Gallen-Kreuzbleiche und der neuen 3. Rosenbergröhre zusätzliche Verflechtungen.
Vor der Sitterbrücke entsteht ein neuer Engpass, wo sich gesamthaft in Richtung Zürich 6 Spuren auf 3 vereinigen müssen.

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nutzen

9. Die Teilspange Güterbahnhof erschliesst lediglich den Raum Teufen-Bühler und evtl. Gais.

Hier sollen also ca. 850 Mio. Franken zur Erschliessung eines Gebiets von ca. 12'000 Einwohnerinnen und Einwohnern ausgegeben werden. Die gegenseitige Wirkung des Zubringers Appenzellerland via Herisau (A25) und der Ausbau des ÖV-Angebots wurden nicht untersucht.

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baustelle

10. Die Bauzeit wird ca. 10 Jahre dauern

Die Baustelle wird das Stadtbild prägen. Sollte der Tunnelaushub tatsächlich, wie angedacht, oberhalb von Riederen bei Mörschwil gelagert werden, ist mit ziemlich viel LKW-Verkehr zu rechnen. Einen Bahnanschluss gibt es dort keinen.

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Sicherheit

11. Sicherheit

Noch 2014 wurde ein unterirdischer Kreisel durch das Astra aus Sicherheitsgründen und weil er sich mit den Nationalstrassennormen nicht vereinbaren lässt, abgelehnt. Offenbar stellt das nun kein Problem mehr dar.

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checkliste

12. Kriterien des Bundes zur Aufnahme ins Programm nicht erfüllt

Der Bund hat in seiner Beurteilung die Engpassbeseitigung St.Gallen aus 3. Röhre Rosenberg, Pannenstreifenumnutzung und Zubringer Güterbahnhof Liebegg als Einheit betrachtet. Werden die untenstehenden Indikatoren und Kriterien jedoch nur für den Zubringer Güterbahnhof Liebegg angewendet, würde dieser klar durchfallen.

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Weitere Argumente

zeitideenverbotkostenkeine verzweigunglandreservedenkmalschutzmobilitaetengpassnutzenbaustellesicherheitcheckliste